TCM Chinesische Medizin

Chinesische Medizin (TCM)

Chinesische Medizin (TCM) ist ein unglaublicher Pool von Wissen und Erfahrung in der Pflege der Lebenskraft und dem Vertreiben von Erkrankungen.
Die Methoden sind unter anderem Akupunktur, Moxa, Schröpfen und Kräuterheilkunde.
Die Theorien sind sehr vielfältig und doch nicht zu viele, um sie alle im Kopf und Herzen zu bewahren. Gleichzeitig sind sie so flexibel und allumfassend, dass mit ihnen jedes menschliche und kosmische Phänomen zu beschreiben ist.
Es gibt einige grundsätzliche Aspekte und Erkennungsmerkmale Chinesischer Medizin (TCM) wie insbesondere die Pulsdiagnose oder die Zungendiagnose und die Zuwendung zum Individuum, die deutlich machen, ob tatsächlich mit Chinesischer Medizin gearbeitet wird.
Chinesische Medizin ist neben allen beschreibbaren Aspekten in erster Linie eine energetische Medizin, die ihre Blüte und volle Stärke erreicht, wenn sie dem Menschen zugewandt mit dem Herzen ausgeübt wird.
Dabei bleibt alles subjektiv und keine Apparate oder Parameter sind nötig für die Behandlung, sondern die Realität des Patienten und des Behandlers führen zum Heilungsweg.


Akupunktur

TCM bedeutet im Westen meist Akupunktur. Durch das Setzen von Nadeln auf dem Körper wird die Selbstheilungskraft des Menschen stimuliert.
Im Biao You Fu, dem Strom aus dem Dunkeln, heißt es: "Die Funktion von Akupunktur ist bekannt, und die Wirkung ist mysteriös." Natürlich hat Akupunktur etwas mit Nadeln zu tun. Im Gelben Kaiser, dem Huang Di Nei Jing heißt es: "Die Nadel ist die Verlängerung der Hand und die Hand die Verlängerung des Geistes."
Und das ist Akupunktur: Eine energetische Medizin, mit der durch Nadeln sanfte Impulse für die Heilung im Kanalsystem der Hauptleitbahnen des Menschen gesetzt werden, die der Behandelte auf jeder Ebene seiner Existenz spüren kann.
De Qi heißt dieses Nadelphänomen in China, eine nicht auf einer Ebene der Existenz spürbare Akupunktur ist wirkungslos und mangelnde Kunst.
http://whqlibdoc.who.int/publications/2002/9241545437.pdf


Moxibustion

In der Chinesischen Medizin (TCM) bedeutet Moxibustion das Verbrennen von Beifuß zur Anregung der Selbstheilungskräfte des Menschen.
Das Moxakraut wird in Form von kleinen oder größeren Kegeln auf der Haut verbrannt, oder als Zigarre gerollt zur größeren Erwärmung über der Haut benutzt.
Moxibustion ist ein Yin - Yang - Äquivalent zur Akupunktur und wird im gleichen Atemzug mit der Nadel genannt. Beide Verfahren haben den gleichen Stellenwert und werden je nach nötiger Behandlungsstrategie im gleichen System angewandt.
In einer Praxis mit Chinesischer Medizin wird es deshalb zwangläufig nach Moxa riechen.


Schröpfen

Das Schröpfen ist in fast jeder Naturheilkunde dieser Welt zu finden.
Mit etwas Feuer wird in einem Glas ein Vakuum erzeugt, das dann die Haut ansaugt.
Diese Therapie ist eine starke Reflexzonentherapie, die stärken und ausleiten kann.


Kräuterheilkunde

In der Chinesischen Kräuterheilkunde (Zhong Yao) wurden im ersten Buch, dem Ben Cao Gang Mu über die Heilpflanzen, die Arzneien in drei Klassen eingeteilt:
Die höchste Klasse nährt die Bestimmung eines Menschen, die 2. Klasse verlängert das Leben und beugt Krankheiten vor und nur die unterste Klasse der Arzneien dient dem Behandeln von Krankheiten.
Die Rezepturen werden wie in der Akupunktur im Idealfall individualisiert verabreicht.
Die Rezepte können als Tee, Pulver, Pille und neuerdings auch als Konzentrat eingenommen werden.


Pulsdiagnose

In der Pulsdiagnose wird der Puls eines Menschen an beiden Handgelenken auf je drei Positionen in bis zu sechs Ebenen unterschieden.
Im Mai Jing, dem Klassiker der Pulsdiagnose wurden 29 Qualitäten des Pulses unterschieden und interpretiert.
Jede Position und Ebene hat dabei ihre spezielle Bedeutung.
Ohne die Pulsdiagnose ist eine Behandlung mit Akupunktur eher symptomatisches Nadelsetzen als eine energetische, ganzheitliche Behandlung.


Zungendiagnose

Die Zungendiagnose betrachtet die Form und Farbe des Zungenkörpers sowie die Farbe und Konsistenz des Belags.
Auch die Zungendiagnose ist eine unabdingliche diagnostische Maßnahme für eine Behandlung mit Chinesischer Medizin (TCM).
Das aus dem Ayurveda stammende und auch bei uns inzwischen beliebte Zungenschaben ist bei einer Behandlung mit TCM nicht angebracht.


Wie oft muss behandelt werden?

Einfache Erkrankungen erfordern in der Regel weniger und chronische, komplizierte Erkrankungen brauchen oft mehr Veränderungen. Das gleiche gilt häufig für die Anzahl der notwendigen Behandlungen.
Bei chronischen Erkrankungen muss man oft für jedes Jahr der Erkrankung mindestens einen Monat Behandlungszeit rechnen.


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